Constanţa

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Die Stadt Constanţa (zu deutsch: Konstanza, Konstanz) liegt am Schwarzen Meer und ist mittlerweile als Kurort bekannt. Viele Urlauber kommen, um sich an den schönen Stränden zu erholen, oder nutzen die Stadt als Zwischenstopp für die Weiterreise zu anderen Badeorten. Constanţa hat aber auch Rumäniens wichtigsten Hafen und viel Industrie und ist damit ein bedeutendes wirtschaftliches Zentrum.

Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Hafenstadt, die vor allem architektonischer Art sind. Lohnenswert ist beispielswiese die Moscheea Carol (auch: Mahmudije-Moschee), zu Beginn des 20. Jahrhunderts im maurischen Stil erbaut. Im Inneren der Moschee beeindrucken Malereien sowie ein riesiger Teppich, der Sultan Abdul Hamid gehörte. Das Minarett der Moscheea Carol darf bestiegen werden; wer die 140 Stufen hinter sich gebracht hat, hat von der Plattform aus einen herrlichen Ausblick auf Constanţa und den Hafen. Das Wahrzeichen der Stadt allerdings ist das Casino (Cazinoul) an der populären Uferpromenade ebenfalls im 20. Jahrhundert erbaut. Es ist ein wuchtiges mit Marmor und Stuck verziertes Gebäude, in dem sich heute ein Restaurant befindet.

Deutlich älter, aber leider nur noch als Ruinen zu besichtigen, sind die römischen Bauwerke in Constanţa. Teilweise ist von ihnen nur noch der mit Mosaiken liebevoll verzierte Fußboden übrig geblieben. Eine gigantische Fläche aus einem ehemaligen Handelsgebäude ist jetzt mit einer Glaskuppel vor Wind und Wetter geschützt. Die orthodoxe Kathedrale St. Peter und Paul (Sfintii Apostoli Pentru si Pavel) ist an ihrem gelb-weiß gestreiften Äußeren zu erkennen, an ihr wird der Einfluss der osmanischen Kultur deutlich. Des Weiteren gibt es einige byzantinische Basiliken und Festungsbauwerke aus dem 5. und 6. Jahrhundert zu besichtigen. Wem das noch nicht alt genug ist: Das Archäologische Museum beherbergt eine riesige Sammlung an Gegenständen und prähistorischen Funden.

Wer mit der Familie unterwegs ist, sollte sich das Delfinarium und das Aquarium nicht entgehen lassen.